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Über Allan Macdonald

Allan MacDonald, der in der gälischen Musikszene eine führende Rolle spielt, ist international als Komponist, Musikdirektor, Piper, Sänger, Workshop Leiter und Dozent für gälische Musik gefragt. Eine seiner unzähligen Talente ist es, Pibroch zugänglich und liebenswert zu machen. Seine Arbeit als Gelehrter, der die Dudelsackmusik des 17. Jahrhunderts mit ihren gälischen Wurzeln vereint, beeinflusst eine ganze Generation von Pipern.

Allan ist bei jedem großen Celtic and Piping Festival auf dem Planeten aufgetreten. Er lehrt an der Royal Scottish Academy für Musik und Drama über die schottischen Musik und hat schon zahlreiche Aufträge erhalten um für das BBC-Fernsehen zu komponieren. 1999 und 2004 inszenierte Allan zwei bahnbrechende Serien für das Edinburgh International Festival. In 13 Konzerten stellte er alle Aspekte der Pipe Tradition vor und verband die Musik mit schottischer Geschichte und Kultur. Im Jahr 2005 war er als Co-Regisseur bei einer sechsteiligen TV-Serie auf RTE, BBC3 und ITV beteiligt. „The Highland Sessions“ welche die gemeinsame Sprache und Musiktraditionen von Schottland und Irland thematisierten, gewann in Irland den Preis als beste Musik-Dokumentation.

Die BBC strahlte im Januar 2007 eine Dokumentation über Allan und seine Brüder, Dr. Angus und Iain (auch weltberühmte Dudelsackspieler), aus. Die drei Brüder wurden in der kleinen gälischsprachigen Gemeinde Glenuig in Moidart geboren. Allan gewann die höchste Auszeichnung beim Northern Meeting zwei Jahre in Folge (Double Clasp-Gewinner 1989 und 1990). Er folgte dann seinem Herzen und entwickelte einen Stil, der mehr mit der gälischen Kultur von 1550-1750 zusammenspielte. Sein Ansatz ist durchdrungen von einem geschulten Ohr für die fragilen Spuren der historischen Kontinuität die in den gälisch sprachigen Gemeinschaften überleben und er versucht, die Auswirkungen der nachindustriellen Angleichung und des kulturellen Kolonialismus umzukehren.

Diese freiere, vielfältigere und historisch fundiertere Herangehensweise an ceòl mór mag für manche Competition – Judges zu neuartig sein, aber für das Verständnis vieler macht sie diesen Teil der Pipemusik greifbarer. Als sich Bill Livingstone (ein weiterer Double Clasp-Gewinner) 2006 von den Wettbewerben zurückzog, kommentierte er: „Gott sei Dank habe ich Allans Interpretationen vorher nicht gehört, sie wären meine Ruin gewesen!“

1995 verfasste er eine These über die Beziehung zwischen Pibroch und gälischem Lieder: Ihre Auswirkungen auf den Performance-Stil des Pibroch Urlar an der Universität von Edinburgh. Diese kann unter folgendem Link abgerufen werden.

1995 wurde er eingeladen, die John MacFadyen Vorlesung im Stirling Castle zu halten.

„Die wichtigste lebende Quelle der gälischen Musikkultur.“

John Purser

„Allan hat mehr Einfluss als jeder andere in seiner Generation.“

Bill Livingstone

„Große Emotionen, Flair und Stil, die immer inspirierend, herausfordernd und oft atemberaubend sind.“

Roddy MacLeod

„Allan ist ein unvergleichlicher Künstler, dessen Musik über das Medium hinausgeht.“

John Wallace

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